Geschicklichkeit ?

Geschicklichkeit und Geldspiel
(Spielautomat)

Spiele und kein Brot (circenses et non panem)
der Ausdruck circenses et non panem ist von unbekannter Herkunft.
Er bedeutet Zirkuspiele und kein Brot.

Die brotlose Kunst der Spielentwicklung auf Grund von Gesetzen die so nicht umsetzbar sind.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Spiel um Geld in AbhÀngigkeit zur Geschicklichkeit der Spieler nicht umsetzbar ist.

Mit der BegrĂŒndung “Spielsucht” hat man der traditionellen Automatenbranche einen wichtigen Teil der Einnahmen entzogen, um diese mit weit extremeren Spielangeboten dem Staat zuzufĂŒhren.

Das Gesetz soll die Spielsucht verhindern. Auf dem Hintergrund, dass staatlich lizenziert, 21 Spielcasinos mit dem Spielbankengesetz ermöglicht wurden (die höchste Dichte Weltweit auf die Einwohner gerechnet) erscheint dieses Vorgehen absurd. Mit dem hohen Verlustpotenzial der Spiele in den Casinos verwundert es nicht, das es unzÀhlige Existenzvernichtungen gab bis hin zu Selbstmorden als letzten Ausweg aus dem Dilemma.

Weiter muss man sich fragen, wieso die Lösung, Geldspiel mit Geschicklichkeit, wie in der Schweiz umgesetzt, im nahen und fernen Ausland nicht im Ă€hnlichen Rahmen gemacht wurde. Sind denn etwa Deutsche, Schweden, DĂ€nen, EnglĂ€nder, Italiener, Franzosen und etwa Amerikaner usw., dĂŒmmer und unfĂ€higer als wir Schweizer?

Wenn z.B eine Firma wie Novomatic weltweit 260 Casinos mit ĂŒber 20’000 Spielautomaten betreibt und davon kein einziges GerĂ€t als Geschicklichkeitsgeldspiel “schweizer PrĂ€gung” zu finden ist, stellt sich die Frage; ist diese Firma unfĂ€hig solche GerĂ€te herzustellen oder stellt sie keine her, weil diese kommerziell nicht umsetzbar sind?

 

Als Spieler in der Schweiz kann man aus hunderten von Angebote der Online-Casinos wahrnehmen ohne dafĂŒr rechtlich belangt zu werden.

Das monopolisieren der Dienstleistung “Game Services” erscheint mehr als fragwĂŒrdig. Wie man dies in Deutschland verfolgen kann.

Es gilt nicht die Spielsucht als Sucht zu verharmlosen. SĂŒchtig kann man auf viele Arten werden, Trinksucht, Sexsucht, Esssucht, Arbeitssucht....; die Liste liesse sich beliebig verlĂ€ngern. Wie Paracelsus ‘im ĂŒbertragenen Sinn’ feststellte; es ist nicht der Stoff an und fĂŒr sich der sĂŒchtig macht, sondern die Dosis. Und Dosis im Sinne des GlĂŒcksspiels bedeutet die Höhe des EinsĂ€tze, das Gewinnversprechen und das Verlustpotential.

Das Zuordnen eines Unterhaltungswertes ist subjektiv, oder Geschmacksache, der Eine sammelt Briefmarken, der Andere macht Bungee-Jumping, spielt Ballerspiele am PC, Bergsteigen, Kinobesuch, oder eben Spiele am Geldspielautomaten. Was unterhaltend ist soll jeder frei entscheiden können. Der Konsument hat Anspruch auf Information, was die Gefahren sein können, ob das Inhaltsstoffe (Allergien), physische oder psychische EinflĂŒsse (Unfallgefahr, Epilepsie), usw. sind.

Die
 Moral
  von
     der
         Geschicht...

 

  • Weg mit dem staatlichen Monopol!
  • Eine regulierte Oeffnung des Marktes fĂŒr GlĂŒcksspiele!
  • Klare und verbindliche Regelungen fĂŒr das Anbieten von GlĂŒcksspielen!
  • Gemeinsame und wirksame Programme zur SpielsuchtprĂ€vention!
  • Einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema GlĂŒcksspiel!
  • Das Ende der Kriminalisierung privater GlĂŒcksspielanbieter
     

 

Das neue Konzept einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe sieht einen Systemwechsel von den heutigen Geschicklichkeits-
auf echte GlĂŒck- Spielautomaten vor.

Pressemitteilung

EJPD
28. Mai 1996

 

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